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Förderprogramm "Jugend erinnert" - Zukunft braucht Erinnerung

Freitag, 01. Februar 2019 - 11:41 Uhr

BMFSFJ baut die bestehende Förderung für außerschulische Gedenkstättenfahrten erheblich  aus


Im Rahmen des neuen Förderprogramms "Jugend erinnert" in den nächsten zwei Jahren rund 500 Gedenkfahrten, mit denen 2019 und 2020 insgesamt über 10.000 Jugendliche Gedenkstätten besuchen können. Wer vor Ort erlebt hat, wohin Nationalismus und Rassismus führen, wird mit viel größerer Überzeugung für unsere freiheitliche Demokratie, eine vielfältige Gesellschaft und ein friedliches Europa eintreten und diese Überzeugung auch an die nächste Generation weitergeben. Das ist gerade in einer Zeit von enormem Wert, in der es wieder eine zentrale Aufgabe geworden ist, jeden Tag neu für die Werte unseres Grundgesetzes einzutreten.

Dieses Programm läuft unbefristet und wird nun, zunächst für 2019 –2020, durch die Mittel aus dem Programm „Jugend erinnert“ um  insgesamt  eine  Million Euro aufgestockt. Die Förderung  erfolgt  ergänzend  zu  den  Programmen  der  Länder  für  Schulklassen und wird über Träger der Jugendhilfe organisiert. Anträge auf Förderung können an das  Internationale  Bildungs-und  Begegnungswerk  gGmbH  (IBB)  gerichtet  werden. Das Programm richtet sich an Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren.

Förderung von Fahrten zu bislang weniger besuchten Gedenkstätten
Gedenkstättenfahrten führen Jugendliche häufig nach Auschwitz. Ziel von „Jugend erinnert“ ist, weitere,  bislang  weniger  besuchte Gedenkstätten besonders  in  den Fokus zu rücken und zu fördern: zum Beispiel Besuche in Majdanek und Treblinka in Polen, Maly Trostenez in Belarus oder Theresienstadt  in Tschechien.

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Quelle: BMFSFJ News



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