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Weltalphabetisierungstag
08.09.2019

Weltweit können rund ein Fünftel der erwachsenen Menschen weder lesen noch schreiben. Der Weltalphabetisierungstag wurde von der UNESCO im Anschluss an die Weltkonferenz zur Beseitigung des Analphabetentums im September 1965 in Teheran ins Leben gerufen und am 8. September 1966 erstmals begangen.

Im Mittelalter und zu Beginn der frühen Neuzeit war der Anteil der Lese- und Schreibkundigen gering und konzentrierte sich in den Städten sowie an den Höfen und im Klerus. Impulse zur Ausbreitung der Bildung entstanden unter anderem unter Einfluss der französischen Revolution seit dem letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts, was sich durch die allmählich einsetzende Industrialisierung und Verstädterung im Laufe des 19. Jahrhunderts wiederum beschleunigte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Alphabetisierungsgrad in Deutschland beinahe 100 % erreicht. Allerdings machte eine Studie der Uni Hamburg 2011 deutlich, dass es mit dem Lesen und Schreiben in Deutschland doch nicht so weit her ist. Danach kann jeder Siebte Erwachsene in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben.


Alle Weiterbildungseinrichtungen sind aufgefordert, dazu Beiträge zu leisten.



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